Marzlinger Finanzen: Es gibt Möglichkeiten

Unter den Titel „Ideen für klamme Kommunen“ hatten die Grünen Marzling den Finanzexperten der Grünen aus dem Landtag, Tim Pargent, eingeladen.

Tenor seiner ausführlichen Darstellungen zur Finanzsituation der bayerischen Kommunen war mit Blick auf Marzling: „Es ist nicht einfach, aber es gibt Möglichkeiten“. Grundlage dafür waren drei Punkte: Zum einen würde die Gemeinde über 400.000 Euro an Investitionsmitteln aus dem Sondervermögen des Bundes zugewiesen bekommen. „Dieses Geld könnt ihr ziemlich frei verwenden, sogar als Eigenanteil einer Invetsitionsmaßnahme, die zusätzlich gefördert wird“, so der Experte.

Angesichts der sanierungsbedürftigen Brücken im Gemeindegebiet eine gute Nachricht für alle anwesenden Gemeinderatsmitglieder. Zum anderen verwies Pargent auf mögliche Fördertöpfe, stellte aber auch klar: „Der Föderdschungel ist für kleine Gemeinden unübersichtlich und zu bürokratisch, deshalb wären direkte Zuweisungen sinnvoller. Ihr wisst vor Ort schon genau, wofür ihr die Gelder benötigt.“ Dritte empfohlene Option waren Investitionen in Wind- oder PV-Anlagen, um über den sogenannten Windpfennig und eventuelle Pacht- oder Gewerbeeinnahmen verlässliche Einnahmen zu generieren: „Die Energiewende kann auch Kommunen zu Gewinnern machen“, so Pargent.

In der anschließenden Diskussion wurde über den Umfang von Gewerbeansiedlung oder die Möglichkeit einer Zweitwohnungssteuer debattiert. Klar wurde an diesem Abend erneut: Marzling ist kein Einzelfall und die EINE Lösung gibt es derzeit nicht. Doch auch wenn die nächsten Jahre finanziell schwierig bleiben, gibt es doch Möglichkeiten, sich am eigenen Haar aus dem Sumpf zu ziehen.

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